2020 Ingolstadt Landesgartenschau

Die Bayerische Landesgartenschau 2020 findet in Ingolstadt statt

Aktueller Stand des Ideen-Konzeptes - Detailplanungen

Wassergärten
Copyright: DÄRR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
Wasserspiel
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Stadtterrasse
Copyright: DÄRR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Tag der offenen Tür im Gartenamt Ingolstadt

Für Interessenten ist die Landesgartenschau 2020 mit einem Informationsstand beim Tag der offenen Tür im Gartenamt Ingolstadt vertreten.

Datum: Sonntag, 08. Mai 2016
Uhrzeit: 10.00 - 16.00 Uhr
Ort: Gartenamt Ingolstadt, Auf der Höhe 54, 85051 Ingolstadt

Bürgerversammlung XI - Friedrichshofen/Hollerstauden

Termin: Dienstag, 19. Juli um 20:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal St. Christoph, Jurastraße 10, 85049 Ingolstadt
Thema: Aktueller Planungsstand Landesgartenschau 2020

Großbaumverpflanzung für die Landesgartenschau 2020

Am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Januar 2016, haben auf dem künftigen Landesgartenschau-Gelände erste vorbereitende Maßnahmen für das Großereignis 2020 begonnen: Mehrere Großbäume werden auf dem Areal versetzt bzw. ziehen aus dem Stadtgebiet auf das Gartenschauareal um.

Zwei Linden etwa, die dem Ausbau der Ortsumgehung Etting weichen müssen, finden hier eine neue Heimat. Dank der Unterstützung des städtischen Tiefbauamts werden die stattlichen Bäume aber nicht gerodet, sondern dürfen innerhalb des Ingolstädter Nordens umziehen.
Außerdem werden zwei Platanen sowie drei Säulenhainbuchen auf dem Landesgartenschaugelände selbst versetzt. Derzeit stehen die Großbäume nämlich genau dort, wo künftig ein See und Wassergärten geplant sind. Aber auch in diesem Fall sind sich die Landesgartenschau Ingolstadt GmbH, die Stadt und das mit der Planung der Gartenschau beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Därr einig: Es wird umgesiedelt, nicht gefällt.
Denn der Aufwand lohnt sich! So kann das Areal schon vor Beginn der Gartenschau mit stattlichen Bäumen ausgestattet werden, die sowohl raumbildende als auch Schatten spendende Wirkung besitzen und das Gelände der späteren Nutzung als Park dementsprechend eingrünen. Die neuen Standorte sind dabei auf das Gesamtkonzept der Planer abgestimmt.

Vorgenommen wird die Großbaumverpflanzung durch die Firma Opitz, die bereits dem Versatz der Linden beim Umbau des Münstervorplatzes gezeigt hat, wie es geht. Mit einer speziellen, genau für diesen Zweck konzipierten Rundspaten-Maschine und unter fachkundiger Begleitung werden die Gehölze mitsamt dem Großteil ihrer Wurzeln versetzt, damit sie sich schnell und vor allem ohne großen Schaden wieder am neuen Standort etablieren. Zusätzlich erhalten die Bäumen in den kommenden Jahren eine Sonderbehandlung mit Wässerungsgängen und Nährstoffen, die das Wurzelwachstum fördern und somit das Wieder-Anwachsen nochmals erleichtern.

Landesgartenschau auf der MIBA

Auf großes Interesse stieß bei den Miba Besuchern der gemeinsame Stand von Gartenschau und Ingolstädter Gartenamt. Insbesondere der weitere Zeitplan bis zur Eröffnung im Jahr 2020 und die verschiedenen Ausstellungsbeiträge mussten immer wieder anhand der Pläne erläutert und aufgezeigt werden. Man merkt ganz deutlich: Die Ingolstädter freuen sich schon jetzt auf Ihre Gartenschau!

 

 

LGS 2020 auf der MIBA vom 21. bis 29. März

Die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH präsentiert den Entwurf des Wettbewerbssiegers von 21. bis 29. März auf der MIBA in Halle 4.

 

 

Ergebnis Realisierungs- und Ideenwettbewerb

Aus 18 eingereichten Entwürfen hat die 21-köpfige Jury den Wettbewerbsbeitrag der Landschaftsarchitekten Därr aus Halle/Saale mit dem 1. Preis bewertet.

Nachfolgend sind die Pläne des Siegerentwurfs einsehbar.

Der Siegerentwurf und alle weiteren eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden in der Zeit vom 12.-23. November 2014 im Spiegelsaal des Kolpinghauses, Johannesstraße 11, 85049 Ingolstadt ausgestellt.
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Termine mit Führungen werden noch bekannt gegeben.

 

 

Preisträger wird ermittelt

Bis Ende September 2014 hatten Landschaftsarchitkten bei einem Realisierungs- und Ideenwettbewerb die Möglichkeit, ihre Pläne für die Landesgartenschau Ingolstadt 2020 einzureichen.

In der Preisgerichtssitzung am 27. und 28. Oktober werden aus den 18 eingegangenen Bewerbungen voraussichtlich fünf Preisträger ermittelt.

Anschließend wird in einem VOF-Vergabeverfahren festgestellt, wer den Auftrag bekommt.

 

 

Jetzt wird geplant!

2020 wird ein besonderes Jahr. Nach 1992 ist Ingolstadt dann nämlich erneut Ausrichter der bayerischen Landesgartenschau. Das ausgewählte, 30 Hektar große Gelände im Nordwesten wird auch nach der Landesgartenschau als hochwertiges Parkareal für alle Bürger und Bürgerinnen zur Verfügung stehen. Zwar dauert es bis zum Start der LGS 2020 noch etwas mehr als fünf Jahre, doch angesichts des Aufwands für die Gestaltung des Geländes ist das keine lange Zeit. Deshalb ist der Realisierungs- und Ideenwettbewerb für das Landesgartenschaugelände bereits angelaufen. Bis Ende September haben Landschaftsarchitekten die Möglichkeit, ihre Pläne einzureichen. Der 40-seitige Auslobungstext der Stadt für den Wettbewerb verrät bereits einige Details und macht klar: Diese Landesgartenschau wird etwas Besonderes!

Kontrast und Symbiose

Dafür spricht schon das Veranstaltungsgelände: Finden die Landesgartenschauen in der Regel in relativ zentralen Lagen statt, geht man in Ingolstadt jetzt bewusst an den Stadtrand. Das Areal zwischen Westpark und Güterverkehrszentrum bietet auch die Chance, ein Zeichen zu setzen: Bisher wird dieser Bereich von Handel und Industrie dominiert, der Park kann jetzt Kontrast und Ergänzung zugleich werden: "Anstelle des häuftig praktizierten Gegeneinanders von wirtschaftlicher Entwicklung und Erholungsbedarf kann nun eine Symbiose entstehen. Die besondere Situation des Ortes soll als Chance begriffen werden, durch neue Ideen der Landschaftsarchitektur einen bleibenden Stadtrand zu formen und gleichzeitig für die Bewohner des Stadtteils und Besuchern eine attraktive Erholungs- und Freizeitmöglichkeit darzustellen", heißt es im Auslobungstext. So sollen sich die Themen des Ortes und der Umgebung bewusst in der Gestaltung der Landesgartenschau widerspiegeln: Die Militär- und Festungsgeschichte zum Beispiel, aber auch die Industrie - vielleicht mit Themen wie "Zukünftige Mobilitätsformen" und "Erneuerbare Energien".

Ideen über Ideen

Im Mittelpunkt einer Landesgartenschau stehen natürlich aber vor allem die Pflanzen: So soll es auf etwa 3000 bis 4000 Quadratmetern Frühjahrs- und Sommerflor geben. Ergänzend ist eine Ausstellungshalle mit bis zu 2500 Quadratmetern für gärtnerische und floristische Inhalte geplant. Für Staudenpflanzen sind bis zu 2000 Quadratmeter vorgesehen. Neben (Trend-)Sportangeboten könnte auch Wasser eine wichtige Rolle spielen. Eine attraktive Gastronomie, eventuell an einem Seeufer, würde das Angebot an Ausflugsgaststätten für alle Ingolstädter erhöhen. Grundsätzlich soll es aber an mehreren Stellen im Park gastronomische Einrichtungen geben. Neben besonderen Aktionsangeboten, wie zum Beispiel einer Freiluftbühne oder einem Aussichts- und Rodelhügel, sollen aber auch ruhige Aufenthaltsorte und Spazierwege nicht zu kurz kommen. Bei der Gestaltung des Landesgartenschau-Geländes soll auf Barrierefreiheit und eine gute Erreichbarkeit mit dem Fahrrad geachtet werden. Das Piusviertel und der bestehende Spielpark, beides östlich des LGS-Geländes gelegen, könnten über eine Grünbrücke, die südlich der großen GVZ-Halle T über die Hans-Stuck-Straße führt, an das Areal angebunden werden. In diesem Bereich könnten sich dann auch der Haupteingang sowie die Parkplätze befinden.

 

 

Beitrag „Bayern starkes Land“ im „SPIEGEL“

Ingolstadts Nordwesten zeigt sich von seiner besten Seite

Die Erweiterung von Bayerns zentralstem Logistikstandort und die Landesgartenschau 2020 geben der Region Ingolstadt neue Impulse.

Landesgartenschau 2020 kommt nach Ingolstadt

Oberbürgermeister Alfred Lehmann hat den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Nach noch einmal eingehenden Gesprächen mit den Landesgartenschau-Verantwortlichen am Donnerstag Vormittag, die er gemeinsam mit Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle und Gartenamtsleiter Ulrich Linder geführt hat, steht nun der Weg für eine gemeinsame Planung einer attraktiven Gartenschau im Jahr 2020 bevor. „Wir freuen uns vor allem, dass unser innovatives Konzept Anklang gefunden hat. Die Landesgartenschau 2020 wird sicher aus dem Rahmen der bisherigen mehr floral ausgerichteten Schauen herausstechen und Themen in den Vordergrund rücken, die exemplarisch auch in vielen anderen Städten in den Vordergrund rücken, wie stadt-gestalterisch-ökologische Aspekte, Fragen der Vereinbarkeit von innovativen Technologien und Natur, grüne Flächen inmitten eines großstädtischen Umfelds. Wir sind uns sicher, damit über die traditionellen Freunde und Liebhaber von Landesgartenschauen hinaus auch zusätzlich interessierte Gruppen anzusprechen.“ Die Ingolstädterinnen und Ingolstädter, so der Oberbürgermeister, hatten die Landesgartenschau 1992 als ein heiteres und beschwingtes Fest in Erinnerung, bei der sie stolz einem Millionenpublikum auswärtiger Besucher ihre Stadt präsentierten. Damals sei eine richtige Aufbruchstimmung die Folge gewesen. Alfred Lehmann zeigte sich überzeugt, dass auch diesmal die Ingolstädterinnen und Ingolstädter gerne ihre Rolle als gute Gastgeber für viele Besucher spielen werden.

Übergabe der Bewerbung zur Landesgartenschau

Fristgerecht übergaben am Freitag in München Stadtbaurätin Renate Presslein-Lehle und Gartenamtsleiter Ulrich Linder an die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Frau Dagmar Voß und Frau Ingrid Rott-Schöwel die Bewerbung Ingolstadts für 2020.

Bewerbung zur Landesgartenschau 2020

Derzeit diskutiert der Stadtrat darüber, ob sich Ingolstadt erneut um die Ausrichtung einer bayerischen Landesgartenschau bemühen soll.

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Landesgartenschau 2020: Bürgerbeteiligung gefragt

Alleingang war gestern, Bürgerbeteiligung heißt jetzt die Devise. In die Planungen für eine Landesgartenschau 2020 im Nordwesten zwischen GVZ und Westpark will die Stadt die Bürger eng mit einbeziehen und sie fortlaufend informieren.

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